RUN FFM Weekend Diamonds #8 [Songs x Mixtapes]

Bla Bla Bla… bla bla bla… bla bla…
Das ist doch mal ‘ne Einleitung. Um zurück zum Wesentlichen zu kommen – so gilt es für Euch, dieses Wochenende besonders hart zu zelebrieren. Ohne einen bestimmten Grund. Die RUN FFM Weekend Diamonds versorgen Euch wie gewohnt mit Musik, welche die Feierfreude deutlich zu steigern vermag. So oder so sollte Euer Ziel sein, wie der Herr auf dem unteren Foto zu enden. Alles Andere ist nur halb gefeiert.

MNEK vs Disclosure – White Noise (Full Crate & FS Green Remix)
Lieber Sommer – jetzt darfst Du offiziell Einzug ins triste Deutschland erhalten! MNEK ist irgendwie so ein bissel der nouveau Craig David. Als jener im Zuge des Millenium erstmals als Vocal-Aushängeschild des 2-Step-Movements rund um Artful Dodger und dessen Überhit “Rewind” in Erscheinung trat, konnte man zuletzt solch einen unorthodoxen Singstil bewundern. F zu dem abulös.

Tuxedo – Do It
Wenn die 1970er die 2013er treffen und es sich so anhört/-fühlt, bedauert man heftigst die Schließung des Studio54 und sehnt sich gleichermaßen zurück zu authentischen Soultrain-Lines.
“I got a new one for ya / I like the way that sounds / I’m ’bout to do it for ya / I’m feelin’ to break it down!”

Major Lazer – Get Free (Ft. Amber) (Yellow Claw Get Free Money Remix)
Sanftes Kopfschütteln. Trap in Perfektion. Die Hook hat Stadioncharakter. Der Beat ist unmenschlich. Wenn der Bass und die Kicks nach dem ersten Drop einsetzen ist komplett Feierabend. “We ain’t got the money” – aber einen Übertune. Pull up, selektah!

Brianna Perry – Red Cup (Ft. Pusha T)
“Red Cup / Red Punch / I’m Drunk…” - Wochend-Suff-Hymne. Pusha T in Bestform.

Notorious B.I.G. – 10 Crack Commandments (Brenk Sinatra Remix)
Österreichisch’s Mastermind Brenk Sinatra brettert Biggie-Vocals auf ‘nen Überbeat.
Mehr ist nicht zu sagen. Punkt.

Mixtapes:

RUN FFM presents. K3N Masters “RUN EDM”
FFM goes EDM mit unserem DJ-Mastermind K3N Masters.
“We’re going wild for the night / fuck being polite!”

DJ Libster – AahFresh! #1303
Noch mehr Trap/Dubstep/Dirty South/Moombahton/EDM-Madness von DJ Libster. 
Get crunk! 

 

RUN FFM After-Weekend Cupcakes #9 [Songs x Videos]

Hoch die Bembel! Ostern ist passe, der normale Wahnsinn geht wieder los. Eigentlich unpassend, nach der ganzen Schokolade jetzt mit Cupcakes um die Ecke zu kommen aber ihr kennt das ja sicher noch aus Eurer Kindheit – für Süsskram ist IMMER Platz!
Berlin hat den Osterhype überlebt, die spanischen Touristen/Erasmusstudenten wurden der Stadt verwiesen (Einwohnerzahl sank somit von 3,5 auf gefühlte 1,0 Millionen) und die Russen sind wieder eingefallen. Zumindest propagiert dies das Wetter. In Westpreußen also nicht viel Neues. In Frankfurt hat man sich wohl am langen Osterwochenende aller bis dato bestehenden Schamgefühle entledigt, so sagte man mir. Well done, FFM. So muss das sein. Hier nun geruhsame Klänge um die Woche einzuleiten.

Azekel – That Feeling REMIX (Ft. Dom McLennon)
Schönes RnB-Ding aus East London. Ein geruhsamer Gitarrenlick gepaart an Claps und rauen Kicks. Sehr minimalistisch. Liebesfloskeln auf die neueste Bekanntschaft/Errungenschaft. Gefühle. Große Gefühle.
Auf den Azekel sollte man in Zukunft definitiv mal ein Auge werfen.

Tony Williams – Another You REMIX (Ft. Kanye West, Freddie Gibbs & King Chip)
Mit Veröffentlichung von College Dropout hat Herr West die Musikwelt über Nacht auf den Kopf gestellt. Das durchweg atmosphärisch dichte Werk sucht selbst heute noch seinen qualitativ hochwertigen Nachfolger in Kanye’s Katalog. Tony Williams hat den Vibe für Yeezy wieder aufgegriffen und ein feines Marvin Gaye‘esques Manifest gebastelt.

Dana Williams – Keep me waiting
Bei dem musikalischen Background kann eigentlich nichts falsch laufen. Dana’s Vater, David Williams, hat knappe 30 Jahre mit Michael Jackson zusammengearbeitet. Sie selbst sieht ihre musikalische Sozialisation bei Ella Fitzgerald, Sam Cooke und Billie Holiday. Passt vom Stil. Sehr schöner Soul-Swinger, der auch anno 1960 gelaced hätte sein können. 

MeLo-X – Handle It
2013 scheint das Jahr des “I-don’t-give-a-fuck-about-musical-borders” zu werden. Der vor Kurzem gesponserte Wonda hat schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich HipHop heutzutage durchaus frei in allen Genren bedienen darf ohne sich schämen zu müssen. MeLo-X verfolgt eben jenen Ansatz und das imponierend effektiv.

Will – You Gon Hemi
Eine Muscle-Car-Hommage. Gechillt rollende Konstruktion mit weed-geschwängertem Swag. Tokyo-Drift für Mary Jane’isten. Ford Mustang-Rap.

Joey Purp – Don’t Stop
Hat irgendwie was von Odd Future. Life Music. “Your mouth is smelling like throw-up”.
Geht auf jeden Fall klar um sich von Freud’s tiefenpsychologischen Ansätzen zwischen Ich und Über-Ich frei zu machen. 

Sepalcure – Make You
Trap-House-Atmospherical-Melancholy-Mania. Ja, Genregrenzen – auch hier wieder. Vocalsamples direkt aus dem Paradies, Gitarrenkompositionen aus Südspanien, die wirklich jeden musikalischen Analphabeten aufhorchen lassen. “Sometimes life can make you crazy” - nicht bei der Musik.

Malibee

RUN FFM After-Weekend Cupcakes #7 [Songs x Videos]

Auch der Dienstag folgt bekanntlich auf das Wochenende, also sind wir immer noch in After-Weekend Mode & sitzen noch teilweise verträumt an unserem Schreibtisch rum – dabei unterstützen uns die ersten beiden Tracks perfekt, bevor es dann wieder darum geht, an Ca$h Ma$h, Handel & Tijara zu denken!!!! Und am Ende muss alles wieder raus aus dem System. #FDW!!!

Remy Banks – Dreaming

Tall Black Guy – Make Life Better

Grande Marshall – Dedicated (Ft. Saudi Money)

HS87 Ft. Meth & Red, Raekwon, Rick Ross, Casey Veggies,… – Cypher

Dizzy Wright Ft. Joey Bada$$ – Maintain

Luk & Fil – Nullpunkt (mit Anthony Drawn)

Kidaf x Shuko – Air Vent 2

LARY – SYSTEM

Wir wünschen euch ne gute Woche!!!

Malibee x Gandino

RUN FFM Weekend Diamonds #6 [Music x Videos]

Servvvooosss aus München heute. Da ich das schon vorgeschrieben habe, hoffe ich, dass wir (Arsenal) Bayern zerlegt haben und somit im CL-Viertelfinale stehen, ich nicht im Augustiner schon vorm Spiel eingeschlafen bin und Theo Walcott nen Hattrick hingelegt hat. Wahrscheinlich war es Wunschdenken, aber man darf ja mal träumen. Ich habe gesehen, in FFM geht am Wochenende einiges an Weltbewegendem, und bin sicher, dass der Jacky für die Lynchburg Lemonade schon kalt steht, die RUN FFM-Shirts frisch gebügelt sind und etwaige Fremdübernachtungsmöglichkeiten angeträumt wurden. In Berlin ist morgen Lunice (Hudson Mohawke‘s kongenialer Partner bei TNGHT) zu Gast im Gretchen. Deshalb heute etwas trappiger. Die RUN FFM Weekend Diamonds, pimps, playas and women of the night!

Wonda – Lemme Go (REMIX) (Ft. SiRudy & Xylo Jones) 

Keine Ahnung, was hier eigentlich los ist. Wonda’ful. So richtig schöne Musik, um mit Anlauf durch die Menge zu krumpen. Da denkt man erst, der Sample gehe einem alsbald auf die Weichteile – is aber gar nicht so. Wonda ist ohnehin schon die Entdeckung des Monats – wenn nicht gar des Jahres.

Yellow Claw – 4 In The Morning

Ghetto Trap - unsozial. Hochgradig. Wenn da mal nicht alle Alarmglocken beim Clubbesitzer bimmeln. Hätte man persönlich auch Angst davor, dass das eigene Etablissement fein säuberlich wie Lego auseinander gerissen wird. Die Amsterdam Posse steht jedenfalls auf Riot-Modus.

Valentino Khan – 40 OZ

Und auch hier ist Schlappatmung vorprogrammiert. In den Staaten ist Valentino Khan schon wer. Hier wird es wohl auch nicht mehr lange dauern. Ob ein Old English allerdings genügt, um den vollen Spaßfaktor des Tunes auf die Tanzfläche zu projezieren, sei mal dahin gestellt. Und ja nicht Harlem shaken!

Vado Ft. DJ Khaled, Ace Hood, Meek Mill & French Montana – Don’tmakemedoit

Eigentlich so ein Standard-08/15-Club-HipHop-Ding, aber die müssen ja nicht immer schlecht sein. Vado hat bekanntermaßen “Bad Bitches” everywhere, und der Rest der Herren ist auch mehr als talentiert. Sing a song – but don’t make me do it!

Justin Timberlake – Suit & Tie (Dillon Francis Remix)

Viele haben ja geschrien “Suit & Tie” wäre so la la. Kann man gar nicht nachvollziehen. Schöner Ohrwurm, netter Uptempo-Beat, alles bestens. Mag man’s allerdings trappiger, hat Dillon Francis hier was Nettes gechoppt. Das Ding wird demnächst offiziell mit ein paar anderen Remixen (u.a. von Four Tet) erscheinen. So lang kann man YouTube pumpen.

Popcaan – Party Shot (Major Lazer x ETC!ETC! Remix)

Moombahton geht nicht? Doch doch. Ist zwar auf Dauer extrem anstrengend, aber wenn Jamaica’s momentaner No.1 Export Popcaan von Major Lazer und ETC!ETC! durch den Kakao gezogen wird und dabei so ein Monster rumkommt, haben wir alles was von. Und Major Lazer ist ohnehin der Babo – solltet ihr Euch LIVE mal selbst von überzeugen.

I-Octane – Gal Ah Gimme Bun

Sommer, Sonne, Sitlar – die 3 “S”, denen es zu fronen gilt. Die Jamaikaner erleichtern unsere Winterdepression von Mal zu Mal auf’s Neue. A Big Tune – pull up!

Malibee

RUN FFM After-Weekend Cupcakes #6 [Songs x Videos]

Bonjour, Merhabar, Salam und Gude aus dem kalten Westpreußen. FFM on my mind, Berliner Kälte in meinen Knochen. Vorgestern gab’s 30cm Neuschnee. Unschön ist noch gelinde ausgedrückt. Demnach war mein Wochenende etwas ruhiger. Es stehen auch noch 5 Hausarbeiten zu Buche. Dafür gab’s Burger & Chilli-Cheese-Fries bei BBI in Neukölln. Und Hipsteralarm an jeder Ecke – Männer in Hosen ihrer Freundin, Freundinnen in pinken Leggings mit olive-grünem Sweater (natürlich mit Motto-Aufdruck) und Klein-Malibee im RUN FFM-Pulli. Du weißt. Vorletzten Samstag habe ich mich mit Schwesta Ewa für’s Splash-Mag! auf der sensationellen Muschi Kreuzberg-Party unterhalten und sie fand den Kleidungsstil auch etwas schräg. Solltet ihr auch bald zu sehen bekommen (das Interview). Jetzt wollte ich Euch nicht langweilen nur mal so nen ersten Eindruck aus Berlin dalassen. Ihr wart hoffentlich alle bei der RUN FFM-4-Jahres-Feier mit Gandino, Mako, Ken Masters & Kelvyn Colt und habt FFM komplett zerberstet. Dann haben wir genau die richtige Mucke für Euch um wieder runterzukommen. Cupcakes für lau !

Ohbliv – Tankd

Selten so ne Gänsehaut bei nem Beat bekommen wie bei dem Ding hier. Das ist eigentlich ganz simpel gebaut – bissel gechoppt und drum-technisch verbrämt – aber der Vibe ist doch ergreifend frisch. Den guten Ohbliv sollte man unbedingt auf Bandcamp abchecken. Da kann man ein paar schöne musikalische Stunden verbringen.

Vrai Ft. Olu – Gold Situation

Der Dank gebührt Herrn Santiago von NDYD, der dieses schöne Stück vor Kurzem an meine Pinnwand platziert hat. Hätte man auch bedenkenlos für die WE Diamonds nehmen können. Ein mehr als gut aufgelegter Olu rappt sich kurzerhand unweigerlich ins Unterbewusstsein und sublimiert einen eigentlich schon vollkommenen Beat, der sich irgendwo in einem Paralleluniversum zwischen HipHop und House bewegt.

Wonda – When The Drums Come In At 2:08

Das ist wahnsinnig. Irgendwie Elektro/DeepHouse/Rap/Sing-Sang mitsamt “Where I Wanna Be”-Sample von Donell Jones. Das Video ist nix für Epileptiker. Aber ebenso groß. Die Drums kommen wirklich erst bei 2:08. Wenn ihr zu den Alben-/Mixtapeempfehlungen scrollt, könnt Ihr Wonda‘s Mixtape kostenfrei und legal ziehen.

Chris Crack Ft. Tree & Cutta – Faded

Großes Video, grandioser Beat, überzeugende Rapdarbietungen und die Überhook:
“I’m faded / still ridin’ through the city low / and they hate it / when they see me shinin’ with a pretty hoe / we made it / now everybody wanna be my friend / I’m faded / motherfucker, I’m faded!” Wenn das keinen Anthem-Charakter hat, dann weiß ich auch nicht weiter. Unbedingt auch mal “No Molly” geben – da ham die Jungs schön “Peso” vom Pretty Flacko geflippt und sich endlich mal gegen diesen Molly-Hype ausgesprochen.

JODY – Floodin

Wenn Clams Casino auf A$AP Rocky trifft, die Flatbush Zombies nebenan ne Weed-Session abhalten und Bone Thugs’n'Harmony nebenbei ihren Faible für “Crossroads”-Hooks wieder entdecken, entsteht etwas wie JODY. Vielleicht die neue Singer/Rapper RnB-HipHop-Super-Group?!? Anspieltipp von der aktuellen EP ist “Magique”.

ANTHM – Nina (prod. by BLU)

Wo Stones Throw Artist BLU seine Hände am Regler hat, kann eigentlich wenig falsch laufen. So auch auf diesem feinen Stück vom New Yorker ANTHM geschehen. Die dazugehörige EP “Handful of Dust” gibt es im Übrigen auf Bandcamp gegen Biggie schmales Geld. Lohnenswert.

Les Sins – Grind (Chez Bundick from Toro Y Moi)

Mit dem 4/4-Takt ist es ja grundsätzlich ein schwieriges Unterfangen und in meinem Falle so ein bissel Hassliebe. Zuviel Müll, wenig Substanzielles. Gut, dass es Toro Y Moi gibt, denn die machen das in der Regel besser. Funky Bassline, cooles Vocalsample – hier stimmt eigentlich alles. Eine lockere Geistesabfahrt gen sonnigere Gefilde. Mucho caliente! 

Dominic Pierce – Special 

Der Kanadier Dominic Pierce ist ein kleiner Geheimtipp. Seit einigen Jahren treibt er schon sein Unwesen im Soundcloud’schen Untergrund und hat hier beachtliche Klassiker platziert. Unter Anderem zeichnet er sich für DEN fabulösesten Bobby Brown “Rockwitcha”-Edit verantwortlich. Sein Stil ist nicht zu greifen und irgendwie weiß man partout nicht, was man von Dominic erwarten kann. Das macht ihn tatsächlich zu einem Unikat. Sollte man auf dem Schirm behalten.

Alben-/Mixtape-Empfehlungen: 

Jared Evan – Boom Bap & Blues

John Legend ? Robin Thicke ? Daniel Merriweather? Hier scheint was ganz Großes zu passieren. Produziert von Statik Selektah, Feature-Gäste von Joey Bada$$ über Action Bronson und Lil Fame (M.O.P.) bis hin zu Termanology. KAUFEN!

Wonda – The Naked Girl From The Internet

Wonda ist so was von unorthodox das selbst die Unorthodoxheit konservativ wirkt. Coversongs zwischen Indy, Elektro, Pop, Hip Hop, RnB, Schlag-Mich-Tot, Rap, Sing Sang, Ich-Weiß-Auch-Nicht. Feiern wir hart.

inc. – No World

Hatten wir Mitte Februar schon mal in den Cupcakes gehabt mit “The Place”. Das ist RnB vom Jupiter. Hipster-Look hin, Hipster-Look her.
Noisey sagt: “THIS IS WHAT PRINCE WOULD HAVE SEX TO IN OUTER SPACE.”

Bishop Nehru – Nehruvia

New York’s neuester Rap-Jüngling. Joey Bada$$‘mögliche Konkurrenz? Egal – das Mixtape ist richtig T O P. Beats von Madlib, MF Doom, Premo & J.Dilla. NY is back!

Malibee